Krušnohorský Dogtrekking - Saisonauftakt 2016

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Auf gehts mit kompletter Biwakausrüstung!

Das Elbsandstein-Dogtrekking war vorbei – als Veranstalter hat man ja leider nur im Vorfeld das Vergnügen die Strecken abzulaufen. Ein Start ist aus organisatorischen Gründen dann einfach nicht möglich. 

 

Umso schöner, dass das diesjährige Krušnohorský Dogtrekking, normalerweise im Erzgebirge angesiedelt, in der Böhmischen Schweiz stattfand. Der Anfahrtsweg war nicht der Rede wert und Anja war 2014 dort auch schon mal die MID-Distanz (in Tschechien der Hike) gegangen. Die Anmeldung war also reine Formsache und funktionierte auch ganz unkompliziert. Das Startgeld konnten wir vor Ort begleichen. Die Dogtrekking-Distanz war mit 90-100 Kilometern ausgeschrieben, Höhenmeter wurden nicht angegeben. Von Anja wusste ich, dass tschechische Kilometer mitunter etwas länger sein können, doch selbst eine deutlich längere Strecke sollte im gesetzten Zeitfenster von 52 Stunden machbar sein.

Der Knochen hält schließlich wieder und der ein oder andere 50er und 60er Marsch war in den Wochen davor wieder drin gewesen. Allerdings musste diesmal noch die Biwakausrüstung mit und die sorgt für ordentlich Zusatzgewicht auf dem Rücken - ein Faktor, der durchaus mit beachtet werden sollte.

 

Am Donnerstagabend gegen 22 Uhr trafen wir uns dann am Mosquito Intercamp in Vysoká Lípa - keine 10 Kilometer Luftlinie von der Ostrauer Mühle entfernt. Die Schranke war bereits geschlossen und an der Anmeldung bekamen wir die Info, dass es keinen freien Zeltplatz mehr für uns gab. Ein kurzer Schreck – doch notfalls kann man ja auch irgendwo im Wald schlafen. So begaben wir uns zunächst auf die  Suche nach Zusana und fanden sie auch recht bald im Hinterzimmer des Gastraums. Wir wurden herzlich begrüßt und bekamen sogleich auch unsere Karten und eine Streckenbeschreibung auf tschechisch in die Hand gedrückt. 

Mit Hilfe von Karte, Laptop, Händen, Füßen, Englisch, diversen Buntstiften und einem schnell herbeigerufenem Aushilfsdolmetscher wurden wir mit dem Trail vertraut gemacht – hier Aufpassen, dort die Markierung nicht übersehen, dort ein ungewöhnlicher Checkpoint... 

Im Anschluss klärten wir noch die Zeltplatzfrage: Er war komplett für das Dogtrekking reserviert und wir wurden fälschlicherweise als nicht zugehörig eingeordnet. Wir klärten das Missverständnis auf und kamen so dann doch noch zu unserem Stückchen Zeltwiese. Wir bauten auch gleich auf und verschwanden in den Schlafsäcken. Das Startfenster war mit 7:30 - 8:30 Uhr zwar recht human aber 97,5 Kilometer sind 97,5 Kilometer. Ausgeschlafen sollte man schon sein.


Der Wecker klingelte Freitagmorgen gegen 6:45 Uhr. Eine dünne Eisschicht bedeckte das Zelt und Anja nahm spontan eine kleine Änderung an ihrem Gepäck vor. 

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der altbekannte, immer wieder schöne Gabrielenstieg...

Den Sommerschlafsack tauschte sie mit Stefans 3-Season-Schlafsack. Ist zwar mehr Gewicht, versprach aber eine deutlich angenehmere Nacht, wir wollten ja nicht durchlaufen, sondern auf der Strecke biwakieren. 

Um uns herum befand sich schon alles im Aufbruch, am Start staute es sich, da von jedem das Pflichtgepäck überprüft wurde. Wir beschlossen, dass wir uns ja keinen unnötigen Stress machen müssen und gönnten uns ersteinmal ein ausgiebiges Frühstück. Als der Andrang vorn weniger wurde und nur noch vereinzelt Teams auf die Strecke gingen, rafften wir uns auch auf. Auch unser Gepäck wurde gecheckt, wir bekamen Armbänder, auf denen wir die Kontrollpunkte markieren sollten und wurden mit einem "Enjoy!" auf den Trail verabschiedet.
Die ersten Kilometer verliefen lustigerweise auf der ursprünglichen ESDT-Dogtrekkingstrecke und wir kannten uns gut aus. Bereits auf den ersten Kilometern überholten wir zahlreiche Teams. 

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super gekennzeichnete Kontrollpunkte

In Tschechien ist Dogtrekking eine Art Volkssport – das beachtliche Teilnehmerfeld ist bunt durchmischt, sowohl was die Zwei- als auch was die Vierbeiner angeht. Unsere Nachbarn auf dem Zeltplatz waren beispielsweise ein Punk nebst Freundin mit Nackthund und Springer Spaniel - ein lustiges Quartett :-)

Die Sonne schien und der Gabrielenstieg empfing uns in gewohnter Schönheit – ich hab nur irgendwie das Gefühl, dass er von Mal zu Mal kürzer wird...

An seinem Ende erreichten wir Kontrollpunkt (KP) 1 und alle Zweifel, die richtige Stelle zu finden, lösten sich in Luft auf. An einem Wegweiser hing, deutlich mit Flatterband markiert, das Schild mit dem ersten Symbol (Omega ^^) und ein Filzstift. Auf den Armbändern befand sich eine Reihe solcher Symbole und das entsprechende musste mit der Nummer des Checkpoints versehen werden.
Super Sache – abgeschaut und als Idee für unsere nächsten DTs geklaut...

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im Tal der Sucha Kamenice

Im Anschluss folgte ein recht unspektakuläres Wegstück, mit viel Asphalt. Wie sich herausstellte war unsere Karte top und die Wege super markiert. Die Wegbeschreibung sollte sich als vollkommen überflüssig herausstellen – aber die konnten wir ja eh nicht lesen.

Nach etlichen Kilometern bog der Weg endlich wieder von der Straße ab und wir durchquerten eine traumhafte Klamm, die für den vorangegangenen Straßenabschnitt mehr als entschädigte. Auch hier überholten wir einige Teams und waren bald wieder zwischen den grün bemoosten Felsformationen allein. Von allen Seiten plätscherte Wasser, die Sonne suchte sich einen Weg zwischen Felsen und Bäumen und tauchte uns in diffuses Licht. Es roch nach Wald und Regen – einfach unbeschreiblich schön. Viel zu schnell verließen wir diesen Weg wieder und gingen bergauf auf das nächste Dorf und somit auch KP 2 zu. Plötzlich tauchte vor uns zwischen den Bäumen ein älterer Herr mit seinem Husky auf, den wir einige Zeit vorher definitiv überholt hatten. 

Ganz aufgeregt wollte er uns einreden, dass wir angeblich einen gesperrten Weg benutzt hätten. Komischerweise hatten wir weder ein "Zugang verboten!"-Schild gesehen, noch waren wir bei der Streckenbesprechung auf einen gesperrten Abschnitt hingewiesen worden (zumindest nicht an dieser Stelle). Unser Weg war durchgängig markiert gewesen, seine Alternative kannten weder Karte noch GPS ... Da hatten wir wohl jemanden beim Schummeln erwischt – selber Schuld, er hat echt was verpasst! Eine gewisse Streckenkreativität sollte uns aber gleich darauf nochmal begegnen. Ein junges Mädel mit einem Schäferhund tauchte in der nächsten Ortschaft, wie bei Hase und Igel, immer wieder vor uns auf – ich glaub wir haben sie insgesamt dreimal überholt, ohne dass sie uns einmal direkt überholt hätte.
Nach dem zweiten Kontrollpunkt wechselte der Trail zwischen Wald- und Wiesenwegen. Hier und da kamen wir durch Ortschaften durch. 

Es wurde recht warm und so gönnten wir uns und den Hunden bei Kilometer 30 eine ausgiebige Pause. Wir saßen in der Sonne, die Hunde kauten ihren Snack und wir konnten beim Mittagessen die vorbeiziehenden Teams beobachten. Nach einem kleinen Likörchen setzten wir unseren Weg auch fort. Kurze Zeit später empfing uns dann auch noch das Orgateam am Verpflegungspunkt mit Tee, Äpfeln und frisch gemachten Eierkuchen, von denen ich, dank Anjas tierlosen Essgewohnheiten, gleich zwei abstauben konnte. Da wir ja grad Pause gemacht hatten, hielten wir uns aber nicht länger als notwendig auf. Entspannt und gut gesättigt nahmen wir die letzten Kilometer des Tages unter die Füße. Unser Plan sah vor, zwischen Kilometer 60 und 65 zu biwakieren. Dort waren einige Teiche auf der Karte verzeichnet, was die Wasserversorgung der Hunde erleichtern würde. Mücken hat man glücklicherweise um diese Jahreszeit auch noch nicht wirklich zu befürchten.

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und sowas schimpft sich dann Beilagenteller...

Praktischerweise führte uns der Trail kurz vor unserem Tagesziel auch noch an einem Restaurant vorbei. Mich rief das Feierabendbier und dem Hund vor der Tür nach zu urteilen, hatten auch andere Teams diesen Ruf vernommen. Anja hatte auf der Strecke noch zwischen Saft und Tee geschwankt, entschied sich dann allerdings doch für den Wein. Die Hunde streckten sich genüsslich unter dem Tisch aus und zu uns wehten köstliche Gerüche von den Nachbartischen herüber. Ein Blick in die Karte kann ja nicht schaden und so landeten im Handumdrehen noch eine Knoblauchsuppe (mein Muss in einem tschechischen Restaurant!) und ein überraschend großer Teller mit veganen Beilagen für Anja auf dem Tisch. Alles super lecker und super günstig!
Nachdem wir noch Wasser aufgefüllt hatten, nahmen wir die letzten Meter in Angriff. Leicht tüdelig im Kopf, verpassten wir prompt den richtigen Abzweig und schauten uns den Ort noch ein bisschen genauer an, bevor wir wieder auf dem Trail waren. 

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Biwak bei Kilometer 62

Unsere Isomatten rollten wir dann direkt neben einem der kleinen Teiche aus. Boscaille überraschte mich damit, dass sie nicht wie sonst immer in den Schlafsack wollte, sondern sich sogar neben(!) der Isomatte in eine kleine Kuhle am Waldboden zusammenkringelte. Auf ihre alten Tage wird aus ihr fast noch ein richtiger Outdoorhund! Mein Angebot zumindest mit in den Biwaksack zu kriechen nahm sie dann aber doch gern an. Dadurch bekam ich auch immer direkt eine Rückmeldung via Vibrationsalarm, wenn andere Teams in der Nacht passierten. Ich zählte fünf.

 

Um sechs klingelte der Wecker und nach einem kurzen Frühstück, ging es auf die letzten 35 Kilometer. In den Morgenstunden begegneten wir einigem Rotwild, welches die Hunde ordentlich motivierte. Auch am zweiten Tag hatten wir Glück mit dem Wetter und die Sonne kam hervor, der Weg war ein stetiges Auf und Ab. 

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Kneippkur

Nach einem ziemlich langen und ätzenden Abstieg vom Kaltenberg, erreichten wir das Tal der Kamenice. Unsere Füße schrien quasi danach in das kühle Nass getaucht zu werden und so war das erste sonnige Plätzchen am Ufer auch unseres. Raus aus den Schuhen und rein mit den Füßen ins Wasser. Es war nicht kühl, es war arschkalt. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, was uns noch bevorstand.
Der Notfallschnaps muss ja nicht mit herumgetragen werden und wir führten ihn seiner Bestimmung zu. Wir hatten ja nur noch 10 Kilometer vor uns.

In der Pause überholte uns eine ältere Frau mit ihrem Aussi. Wir waren ihr an dem Tag schon mehrfach begegnet und würden sie auch nochmal wiedersehen. Leider sprach sie kein Englisch. So können wir nur mutmaßen, was sie uns zurief. Vermutlich: "Warum macht ihr so kurz vorm Ziel noch Pause?"

Aber wir hatten es ja nicht eilig. Der Platz war schön und auf dem Zeltplatz rumsitzen konnten wir nachher noch lang genug. Nach diesem zweiten Frühstück folgten wir der Kamenice weiter flussabwärts durch ihr wunderschönes Tal. Der Weg war gut markiert und wir gelangten zu einem Flussübergang. Wir konnten die Markierung auf der anderen Seite sehen. Dummerweise fehlte dazwischen die Brücke. Da am hiesigen Ufer jedoch auch ein Weg weiterging, der laut GPS später wieder auf den Wanderweg treffen sollte, gingen wir nichtsahnend weiter. Auf einmal tauchte zwischen den Bäumen vor uns wieder die Aussidame auf: Und sie watete durch den Fluss!

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Anja schwebt über die Kamenice

Doch der Weg führte immer noch weiter, wenn auch inzwischen deutlich schmaler und mit ein paar Kletterpassagen versehen. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. 200 Meter weiter war dann auch für uns Schluss. Der nunmehr eher zu einem Trampelpfad geschrumpfte Weg endete jäh vor einer Felswand, die nächste Brücke in Sichtweite, jedoch unerreichbar. Also Schuhe und Strümpfe aus und ab durch die eiskalte Kamenice. Die Füße in das Wasser reinhalten war ja noch ganz nett gewesen, mitten hindurchlaufen allerdings nochmal eine andere Hausnummer. Anja schaffte die Überquerung beneidenswert elegant, während ich das Ganze auf Video festhielt. Dann war ich an der Reihe. Die Steine waren sauglatt und mein Gleichgewichtsgefühl mit dem rechten Fuß noch nicht wieder so dolle. Boscaille diente mir brav als Geländer und Schritt für Schritt tastete ich mich ans andere Ufer, wobei ich schon ab Schritt Zwei meine Füße nicht mehr spürte, was die Sache mit der Balance nicht unbedingt verbesserte... Glücklicherweise existiert davon kein Video!

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der letzte Anstieg - elbsandsteintypisch mit zahlreichen Treppen

 

Doch genau das ist der Stoff aus denen Dogtrekkings gemacht sind: Hatten wir uns bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal richtig verlaufen, hatten wir jetzt wenigstens das Abenteuer Flussquerung aufzuweisen ;-)

 

Die letzten Kilometer hielten für uns dann noch ein paar Asphaltkilometer, den letzten Checkpoint (K8) und einen knackigen Anstieg (die, die durchgelaufen sind, werden sowas von gekotzt haben XD) bereit. 

 

Gegen drei erreichten wir nach 97,5 Kilometern und 30,5 Stunden wieder den Zeltplatz und gaben unsere Bändchen ab. Hier war es inzwischen noch deutlich voller geworden. Die Starter der MID-Distanz waren auch noch dazu gekommen.

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Dogtrekker-Invasion auf dem Moskito Intercamp

Auf der Zeltwiese herrschte Katerstimmung. Überall schnarchte es bzw. humpelten übermüdete Leute zwischen Klohäuschen und Zelten herum – die Nonstop-Läufer. Wir schickten die Hunde mit einer Belohnung in den wohlverdienten Feierabend und beobachteten ausgeruht und leicht amüsiert das Geschehen um uns herum. Klar hätten wir auch durchlaufen und somit eine deutlich bessere Zeit herausholen können, doch uns wären unglaublich schöne Abschnitte in der Dunkelheit entgangen und wir hätten den ganzen Samstag nur auf dem Zeltplatz rumgehockt.

 

Bald fing es an zu nieseln und wir verlegten unseren Standort in den Gastraum des Zeltplatzes. Dort kamen wir dann auch mit dem ein oder anderen ins Gespräch. Dabei erfuhren wir, dass man den Fluss auf Holplanken hätte queren konnte, die genau an der Stelle lagen, wo die Brücke fehlte… -.-

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Siegerehrung

Draußen wurde der Regen immer stärker. Vereinzelt kamen noch andere Starter der MID- und LONG-Distanz zurück, alle komplett durchweicht. Als wir gerade wieder Richtung Zelt gehen wollten, trudelte auch noch eine Teilnehmerin ein mit der wir am Vortag recht lang zusammen gegangen waren. Langsam dämmerte uns, dass wir zeitmäßig vielleicht doch gar nicht so schlecht dastanden....


Am Sonntagmorgen fanden, bei bestem Aprilwetter, schließlich alle nochmal zur Siegerehrung zusammen. Bei den Frauen unter 35 Jahren hatten wir überraschenderweise den 5./6. Platz belegt. Wir bekamen jeder eine Urkunde und einen Beutel mit Knabbereien für die Hunde überreicht.  Das war es also gewesen: mein erstes tschechisches Dogtrekking. Es schreit definitiv nach Wiederholung! Die Anmeldung für das Bloody Walk Adventure ist schon draußen...

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Zieleinlauf Sarah

Nach der Siegerehrung beeilten wir uns mit dem Abbau, um schnell zurück nach Leipzig zu kommen. Sarah wollte ihren ersten Halbmarathon laufen und wir hatten uns überlegt, sollten wir es irgendwie schaffen, sie im Ziel in Empfang zu nehmen. Diese Überraschung gelang uns! 

 

Alex hatte wiederum seinen ersten Ultramarathon ebenfalls als 5. in seiner Altersklasse gefinisht (die Stationen Halbmarathon und Marathon hatte er jedoch elegant vorher ausgelassen...) 

 

Ein tolles Wochenende für die hundwegsamen und Sarah kann sich jetzt auch endlich wieder auf die wichtigen Dinge konzentrieren: nämlich mit uns wandern gehen!!!

 

Caro

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Kommentare: 6
  • #1

    Alex (Donnerstag, 28 April 2016 09:20)

    Der Bericht ist klasse :) klingt nach sooo viel Spass :) ich werde auf jedenfall das nächste DT mitnehmen mit euch ... LG Alex ;)

  • #2

    Heike (Donnerstag, 28 April 2016 10:42)

    Einfach nur ein toller Bericht. Ich bin ja nicht böse oder so, aber ich wünsche mir insgeheim, dass mein Mann KEINEN Startplatz für den London Marathon bekommt im kommenden Jahr (das fällt vermutlich auf ein und das selbe Wochenende). Wenn er nicht mit läuft wäre ich nämlich gerne in Tchechien dabei :-)

  • #3

    Beate Blank (Donnerstag, 28 April 2016 11:04)

    Sau cooler Bericht.........danke dir dafür Caro....bin in Gedanken richtig mitgelaufen!

  • #4

    Guido (Donnerstag, 28 April 2016 21:21)

    Caro, Du solltest Bücher schreiben...✍

  • #5

    Veit (Mittwoch, 04 Mai 2016 10:28)

    Ja, da habt ihr nun endlich auch mal ein paar Ecken im böhmischen Elbsandstein kennengelernt, von denen ich so sehr schwärme... Wie ich sehe, wart ich sogar an der Grundmühle (Dolský Mlýn). Ist eigentlich auch logisch, denn der romantische Ort steht bei unseren Nachbarn hoch im Kurs. - Gibt es irgendwo einen GPX-Track, mit dem man die Streckenführung nachvollziehen kann? Alles Gute!

  • #6

    Maria Müller (Donnerstag, 27 April 2017 21:19)

    perfekt um mich auf das kommende Wochenende einzustimmen....
    ich freue mich schon mega drauf....
    Gepäck ist gepackt und morgen geht's los
    Mountaindogs will auch mal Tschechische DT luft schnuppern