Blog über das Weitwandern mit Hunden - Dogtrekking

hundwegsam - das beschreibt, was wir machen, ganz gut. Es geht durch verwunschene Wälder, auf hohe Berge, durch tiefe Schlüchte und über schmale Steige. Manchmal sogar ans Meer. Immer sind die Hunde dabei. Nicht immer gibt es einen Weg. Oft wird improvisiert und dabei Erstaunliches entdeckt. Wir gehen schonmal an unsere Grenzen und die der Hunde. Doch es lohnt sich - immer!


Mädelsrunde - Ötscher Doghike 2018

 

39 km - 2400 hm - 13 h 49 min

 

 

TRACK

 

 

Mal wieder Österreich! Mädelsrunde mit Anja und Sarah und bis auf Maxl auch nur Hundemädels. Freitag Abend starteten wir in Leipzig und erreichten nachts um 2 Mitterbach am Erlaufsee. Der offizielle Start für den Doghike sollte am nächsten Morgen 6:30 Uhr sein. 

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Brünnstein Dogtrekking

24 km - 1650 hm

 

Track: klick

 

Nach zwei Stunden Fahrt auf der Autobahn am Freitag Nachmittag wollte ich eigentlich schon wieder umkehren. Alex hatte sich kurzfristig entschieden daheim zu bleiben. Mein Chef war am Freitag der Meinung man könnte ja noch spontan eine Überstunde ranhängen und so kam ich erst halb acht am Abend los. Ein hässliches Kratzen in meinem Hals kündigte zudem eine Erkältung an. Offensichtlich eher suboptimale Voraussetzungen für ein kilometerreiches Wochenende. Doch auf der anderen Seite waren da Berge, eine Hütte und liebe Freunde. Ich blieb also auf der A9 und fuhr zusammen mit Boscaille, Gürkchen und meiner beste Freundin an diesem Abend, einer Kaffeekanne, gen Süden.

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Mit der Pulka durch die Hardangervidda/Norwegen

Lange haben wir uns auf diesen Urlaub vorbereitet, denn mit den Hunden in einer (fast) menschenleeren Schneewüste unterwegs zu sein, sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen: Verpflegung vorbereiten, Hunde bestmöglich trainieren, Rationen berechnen, Equipment und Klamotten sichten und gegebenenfalls erneuern und erweitern. Weder Alex noch ich hatten im Vorfeld eine Tour unter diesen Bedingungen gemacht und uns ging ganz schön die Muffe - das muss ich mal ehrlich zugeben. Es war zwar geplant in Hütten zu übernachten, aber man darf nie davon ausgehen, dass man diese auch wirklich erreicht. Obwohl ich persönlich absolut kein Mensch bin, der großartig irgendetwas durchplant, war es für den Norwegentrip einfach notwendig. 

Die Fahrt zur Fähre gestaltete sich erfreulich ereignislos und vorm Boarding konnten wir sogar noch zwei Stunden schlafen. Ich kannte das ganze Entladungsprozedere ja schon, aber Alex stand mit offenem Mund neben mir und kommentierte jeden LKW, der über die Rampe von der Fähre herunterrollte. In unglaublicher Geschwindigkeit war der Kahn entladen und wir konnten an Bord gehen. Die Hunde blieben während der vierstündigen Überfahrt von Hirtshals nach Langesund im Auto. Wir schnappten uns die Schlafsäcke und legten uns auf das micht sonderlich sonnige Sonnendeck. Das Wetter war trüb aber es blieb von oben trocken. Dann schoben sich die ersten schneebedeckten Felszungen in unser Blickfeld - Wir waren da!!! Norwegen! 

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Harzer Hexenstieg (Mai 2018)

94 km -  46 h

 

Eigentlich hatte ich ja für dieses Wochenende einen ganz anderen Wanderweg in einem ganz anderen Gebirge geplant gehabt. Der Hexenstieg war Anjas und Sarahs Projekt, doch Anja wurde krank, ich hatte auf Arbeit zufällig zwei Stunden früher Schluss und so konnte ich Sarah, die ihren Rucksack glücklicherweise noch nicht ausgepackt hatte, doch noch sehr spontan zusagen sie zu begleiten.

Der Harzer Hexenstieg, ein Qualitätswanderweg, der auf 94 km Länge zwischen Osterrode und Thale durch den Harz führt, stand schon lange auf der to-do bzw. der to-hike Liste.

Mein Auto parkte ich auf dem kostenlosen Parkplatz Bodetal in Thale und Sarahs Mama fuhr uns bis Osterode zum Startpunkt unserer Wanderung- immerhin eine gute Stunde Fahrt über die Schnellstraße und das wollten wir in den kommenden 2 Tagen zurück laufen.... nun denn.

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Ein Doghike übers Sandloch

Gastbeitrag - 3.ESDT

 

Hallo ihr Lieben,

auch in diesem Jahr waren wir, das Team Mondläufer, wieder beim ESDT dabei. Dieses Mal starteten wir allerdings beim Hike, da ja nur Rookies zur Tour zugelassen worden sind.

Starten möchte ich wie immer mit einem Dankeschön an Caro und Anja für die tolle Organisation und natürlich an alle anderen die dieses Event so besonders gemacht haben. In diesem Sinne: Vielen Dank! 

Bevor ich allerdings mit dem Bericht beginne hier noch ein Hinweis: Wir haben den Hike nicht gefinished. Wer also an einer “klassischen“ Erfolgsstory interessiert ist, wird vermutlich enttäuscht.

Nun aber zum eigentlichen Bericht: Nachdem ich im Januar wie ein Aasgeier auf seine Beute lauernd über der Facebook- & Homepageseite von hundwegsam kreiste, um den Anmeldebeginn nicht zu verpassen, schaffte ich es tatsächlich ein Plätzchen zu ergattern. Da die diesjährige Strecke kilometertechnisch etwas über dem lag, was ich bisher von den Trainings gewohnt war, beschloss ich die diesjährige Strecke etwas anders anzugehen. Im letzten Jahr war ich noch sehr verbissen daran interessiert, auch ohne Wertung, ein gute Zeit hinzulegen. Dieses Jahr nahm ich mir vor, einfach Spaß mit Luna in der freien Natur zu haben, nicht auf die Uhr zu schauen und heile im Ziel anzukommen. Der eine oder andere fragt sich jetzt vielleicht: Aber das ist doch ein Wettkampf, oder? Ja, ist es. Aber als Untrainierter eine so große Strecke auf Teufel komm raus durch zu prügeln ohne Rücksicht, auf die eigene oder noch wichtiger die Gesundheit meiner pelzigen Kameradin zu nehmen, halte ich für falsch. Daher habe ich mich bewusst von vorneherein gegen meinen falschen Ehrgeiz und zu hohe Erwartungen entschieden.

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Stürzt euch mit uns ins Abenteuer!