Dogtrekking & Co - Blog über das Weitwandern und das Weitfahren mit Hunden

hundwegsam - das beschreibt, was wir machen, ganz gut. Es geht durch verwunschene Wälder, auf hohe Berge, durch tiefe Schlüchte und über schmale Steige. Manchmal sogar ans Meer. Immer sind die Hunde dabei. Nicht immer gibt es einen Weg. Oft wird improvisiert und dabei Erstaunliches entdeckt. Wir gehen schonmal an unsere Grenzen und die der Hunde. Doch es lohnt sich - immer!


Darf ich um Ruhe bitten ...

Wer kennt es nicht Huskies, die sich schreiend und bellend ins Geschirr werfen, voller Erwartung den loslaufen zu dürfen. Ein beeindruckendes Bild, wenn man in der Wildnis lebt auch absolut kein Problem. In der Zivilisation schon, besonders wenn man im Sommer seeeehr früh oder gar nachts los möchte um die Hunde zu trainieren. Variante A, man fährt irgendwo mit dem Auto hin, wo es keinen stört oder Variante B die Hunde lernen ruhig zu starten. Manchmal braucht es dann eine Facebook Gruppe um auf das Nahe liegende zu kommen. Und so können wir trotz der Wärme da draußen trainieren. Das Schöne dabei, auch die beiden Kleinen können mit ihren 4 Monaten schon mitmachen.

 

RUHIG STARTEN & Line out

 

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Ein Gackisackerl wird euch führen... - Tösstaler Gipfelstürmer 2017

von Caro

 

50 km - 2500 hm - 10 h 45 min

 

 

Ich war ja noch nie in der Schweiz fiel mir an der Grenze auf. Alex auch nicht. Seit sechs Stunden fuhren wir bereits und näherten uns dem Ziel - Saland im Tösstal/Züricher Oberland. Das Navi und Google Maps zeigten eine seltsame Diskrepanz in der Ankunftszeit an - einmal 22 Uhr und einmal 23 Uhr. Die Kilometerzahl beider Geräte nahezu identisch. Hmmmm. Nach eingehender Recherche stellte sich heraus, einmal gings über die Autobahn und einmal nicht. Der Haken war die Maut. Da wir eh noch tanken mussten, steuerten wir eine Tank und Vignettenvergabestelle an. Für die Schweiz kann man eine günstige Jahresvignette für schlappe 37 Euro erstehen. Allerdings nur die. Nix da mit zehn Tages Touriplakette - für eine Zeitersparnis von zwei Stunden war uns das einfach zu teuer. So gurkten wir am Bodensee entlang und erfreuten uns an der stellenweise doch recht putzig anmutenden Schreibweise, der am Autofenster vorüberziehen Werbeschilder. Gegen halb zwölf fuhren wir auf den Campingplatz und retteten auf der Abendgassirunde noch einen Feuersalamander von der Straße vor dem sicheren Tod durch überfahren werden. Gutes Karma sammeln für den nächsten Tag. 

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Mädelsrunde - Ötscher Doghike 2018

 

39 km - 2400 hm - 13 h 49 min

 

 

TRACK

 

 

Mal wieder Österreich! Mädelsrunde mit Anja und Sarah und bis auf Maxl auch nur Hundemädels. Freitag Abend starteten wir in Leipzig und erreichten nachts um 2 Mitterbach am Erlaufsee. Der offizielle Start für den Doghike sollte am nächsten Morgen 6:30 Uhr sein. 

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Brünnstein Dogtrekking

24 km - 1650 hm

 

Track: klick

 

Nach zwei Stunden Fahrt auf der Autobahn am Freitag Nachmittag wollte ich eigentlich schon wieder umkehren. Alex hatte sich kurzfristig entschieden daheim zu bleiben. Mein Chef war am Freitag der Meinung man könnte ja noch spontan eine Überstunde ranhängen und so kam ich erst halb acht am Abend los. Ein hässliches Kratzen in meinem Hals kündigte zudem eine Erkältung an. Offensichtlich eher suboptimale Voraussetzungen für ein kilometerreiches Wochenende. Doch auf der anderen Seite waren da Berge, eine Hütte und liebe Freunde. Ich blieb also auf der A9 und fuhr zusammen mit Boscaille, Gürkchen und meiner beste Freundin an diesem Abend, einer Kaffeekanne, gen Süden.

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Mit der Pulka durch die Hardangervidda/Norwegen

Lange haben wir uns auf diesen Urlaub vorbereitet, denn mit den Hunden in einer (fast) menschenleeren Schneewüste unterwegs zu sein, sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen: Verpflegung vorbereiten, Hunde bestmöglich trainieren, Rationen berechnen, Equipment und Klamotten sichten und gegebenenfalls erneuern und erweitern. Weder Alex noch ich hatten im Vorfeld eine Tour unter diesen Bedingungen gemacht und uns ging ganz schön die Muffe - das muss ich mal ehrlich zugeben. Es war zwar geplant in Hütten zu übernachten, aber man darf nie davon ausgehen, dass man diese auch wirklich erreicht. Obwohl ich persönlich absolut kein Mensch bin, der großartig irgendetwas durchplant, war es für den Norwegentrip einfach notwendig. 

Die Fahrt zur Fähre gestaltete sich erfreulich ereignislos und vorm Boarding konnten wir sogar noch zwei Stunden schlafen. Ich kannte das ganze Entladungsprozedere ja schon, aber Alex stand mit offenem Mund neben mir und kommentierte jeden LKW, der über die Rampe von der Fähre herunterrollte. In unglaublicher Geschwindigkeit war der Kahn entladen und wir konnten an Bord gehen. Die Hunde blieben während der vierstündigen Überfahrt von Hirtshals nach Langesund im Auto. Wir schnappten uns die Schlafsäcke und legten uns auf das micht sonderlich sonnige Sonnendeck. Das Wetter war trüb aber es blieb von oben trocken. Dann schoben sich die ersten schneebedeckten Felszungen in unser Blickfeld - Wir waren da!!! Norwegen! 

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Stürzt euch mit uns ins Abenteuer!